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Hans R. Hochuli, Logistic Officer SKH, Förster

Ein humanitärer Akt der Leben rettet

Immer wieder sind Buschpiloten die einzigen die in der Lage sind, bei Katastrophen wie z.B. Dürre, Erdbeben und Taifun, Erste Hilfe Flüge durchzuführen.

In meiner Arbeit als Mitglied des SKH (Schweizerisches Korps für Humanitäre Hilfe des Bundes) bin ich als Logistic Officer darauf angewiesen, dass selbstlose Piloten unter schwierigsten Umständen die dringend benötigten Hilfsgüter zu den Betroffenen fliegen. Der Pilot ist dann vielfach die erste Person der diesen Menschen, die alles verloren haben, wieder Hoffnung gibt.

Eine Investition in die Ausbildung dieser Piloten ist ein humanitärer Akt der Leben rettet.

Gody Späni, 12 Jahre Einsatz in Papua Neuguinea

Klare Vision

Weil ich selbst als Buschpilot ausgebildet wurde und weiss, wie wichtig finanzielle Partnerschaften sind, bin ich überzeugt vom Vision Free Konzept. Nach zwölf Jahren Felderfahrung in Papua Neuguinea kann ich den zentralen Einsatz des Missionspiloten noch besser einschätzen. Wir müssen helfen.

Ich bin dabei, weil ich helfen will und helfen kann.

Duri Ratti, ehem. Linienpilot

Lebenswichtig

In der zivilen Luftfahrt ist die Arbeit der Buschpiloten wohl diejenige mit den höchsten Ansprüchen. Für Menschen in den entlegensten Gebieten von Entwicklungsländern ist das Flugzeug oft die einzige Verbindung zu medizinischer Versorgung. Oft ist sie lebenswichtig. Der Einsatz von Menschen, die diese Verbindung überhaupt ermöglichen, ist unbedingt unterstützenswert.

Jakob Büchler, Nationalrat

Menschen helfen und ihre Zukunft sichern

Es gibt Menschen, die in abgelegenen  Erdteilen wohnen, die nur mit dem Kleinflugzeug erreicht werden können.  Diese Bevölkerung soll in ihrem Lebensraum unterstützt werden, wenn es nötig ist. Wie in der Presse zu lesen war, werden Urvölker in ihrem Lebensraum bedroht durch Abholzung des Regenwaldes. Das ist lebensgefährlich – langfristig auch für uns (CO 2 ).

Buschpiloten erfüllen eine wichtige Aufgabe überall auf der Welt.  Als Politiker stehe ich voll dahinter.  Es geht darum Menschen zu helfen, damit sie ihre Lebensgrundlagen weiterführen können.

Sylvia Flückiger, Nationalrätin

Zuverlässige Hilfe

Ein Buschpilot ist etwas ganz besonderes. Alle Sinne sind für diesen Beruf gefordert. Scharfsinn, schnelle Reaktion und exzellente Beobachtungsgabe, gepaart mit viel Herz und Engagement.

Buschpiloten bringen schnelle und zuverlässige Hilfe. Sie verdienen unsere volle Unterstützung. Schliessen wir sie in unsere Gebete ein.

Unterstützung nach einem Hurrikan

Ein Hurrikan hat bei seinem Durchzug auf den Bahamas schwere Schäden hinterlassen. Auf Crooked Island, eine Insel und ein Distrikt der Bahamas, wurden zahlreiche Häuser zerstört. Die Bewohner warten auf Hilfe. Zahlreiche Familien haben die Insel bereits verlassen. Auf der Insel sieht es aus wie in einem Kriegsgebiet. Hilfsgüter werden eingeflogen, um mit dem Nötigsten zu helfen.

Crooked Island - zerstörter Hangar nach Orkan

Mit Rückenverletzung ins Spital

Ein Mann stand auf einer Lastwagenbrücke, als ihm von einem zornigen Familienmitglied in den Kopf geschossen wurde. Dabei fiel er von der Ladebrücke und zog sich eine Rückenverletzung zu. Der Transport ins nächste Spital über sehr schlechte Strassen hätte zehn Stunden gedauert. Der Buschpilot von Moody, Bruce DeVries, benötigte nur 25 Minuten. Dank dem raschen Einsatz konnte sich der junge Mann vollkommen erholen.

Schwer verletzt ins Spital

Bernadino, ein Junge aus dem entlegenen Berggebiet von Mexiko, fiel dreihundert Meter weit über einen Abhang, als er ein Buschfeuer bekämpfen wollte. Dabei brach er sich den Schädel, zwei Beine, einen Arm und das Schlüsselbein. Das nächste Spital wäre über eine unbefestigte Bergstrasse in einer zehnstündigen Autofahrt zu erreichen gewesen, aber so hätte der Schwerverletzte das Spital kaum lebend erreicht. Jacob Swanson flog ihn zusammen mit den Eltern und dem Bruder ins Spital innert zwanzig Minuten ins Spital, wo er dank der raschen Hilfe bald wieder gesund wurde.

Rettung nach Schlangenbiss

An einem Grenzposten zwischen Peru und Brasilien wurde ein 19-jähriger Soldat von einer sehr giftigen Viper gebissen. Der Ort ist nur über die Luftbrücke erreichbar. Der Landeplatz ist nur dreihundert Meter lang und von steilen Abhängen umgeben. Der Helikopter der Armee war wegen mechanischen Problemen nicht einsatzbereit. Darum wurde die Missionsstation um Hilfe gebeten. Der Buschpilot Jonathan Schmidt konnte den jungen Soldaten ins Spital fliegen und rettete ihm das Leben.